logo

lpr-forum-medienzukunft 2022

Die resiliente Gesellschaft

Über die nötige Vielfalt an Denkmodellen und den Journalismus in Krisen-Zeiten

Zur Demokratie gehört die Vielfalt an Meinungen, Perspektiven und Gedankenmodellen sowie die Auseinandersetzung darüber. Seit geraumer Zeit sehen wir uns jedoch mit einer Vielzahl verengter Weltbilder konfrontiert, die, versehen mit einem Absolutheitsanspruch, andere und anderes nicht gelten lassen.

Die Weigerung, das Denken anderer und ihr Verständnis von der Welt zu akzeptieren, führt letztlich nicht nur zur Einschränkung freier Meinungsäußerung. Es hat auch langfristige Folgen für das gesellschaftliche und politische Leben sowie für die Fähigkeit, Lösungen für die großen Herausforderungen zu finden, wie sie Klimawandel, soziale Ungleichheit, Migration, Pandemien und nun auch noch ein Krieg in Europa an uns stellen.

Was ist zu tun? Wie können wir Mechanismen schaffen, die uns mit anderen Perspektiven konfrontieren? Wie anders muss die öffentliche Sphäre strukturiert sein, wie die digitale Welt gestaltet werden, um die Vielfalt an Denkmodellen zu ermöglichen und zu sichern? Und: Was hat der Journalismus angesichts der großen Krisen zu leisten? Wie anders muss er aufgestellt sein? Welche Lehren können wir aus der Pandemie für die nächsten Krisen ziehen? Und was bedeuten gesellschaftliche und demokratische Resilienz und wie sind sie zu stärken?

Das lpr-forum-medienzukunft – unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier – suchte nach Antworten auf diese Fragen

am Dienstag, 26. April 2022
online aus und in der Evangelischen Akademie Frankfurt
Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main